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Nach Die Diebe von Marschan und Der Sohn des Ali Baba sehen wir Tony Curtis endlich in seinem ersten „echten“ Ritterfilm neben seiner damaligen Ehefrau Janet Leigh. Heraus kam ein inhaltlich zwar lauwarmes, aber mit reichlich Action, tollen Kostümen und wundervollen Setbauten gespicktes Mittelalterabenteuer rund um die Regierungszeit Heinrichs IV. und die ihn Zeit seines Lebens umschwebenden Intrigen. Fazit: Spaß ist für Genre-Fans garantiert.


Liebe Freunde von ritterfilme.de!

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden, den Newsbereich meiner Seite einzustellen. Fakt ist: Ich habe einfach nicht genug Zeit, mich so regelmäßig mit aktuellen Produktionen zu befassen, wie es notwendig wäre. In den letzten Monaten blieb ohnehin viel zu wenig Zeit, mich intensiv mit meinem Hobby zu beschäftigen. Umso mehr freut es mich, dass die Seite so regelmäßig besucht wird und immer mehr Freunde findet. Danke dafür. Da ich ritterfilme.de alleine betreibe und jeder Artikel viele Tage an Recherche- und Schreibarbeit frisst, halte ich es indes für besser, meine Kraft für Filme und Serien aufzubringen, die ich gerne hier aufnehmen und präsentieren möchte.

Danke für euer Verständnis.


Dass Danny Kaye ein brillanter Sänger und Schauspieler war, steht außer Frage. In diesem komödiantischen Musicalfilm im Mittelaltersetting bewies er aber auch, dass er das Zeug zum Helden hatte. Doch nicht nur das macht den Streifen zu einer wundervollen Kindheitserinnerung, die schon viel länger einen intensiven Blick hinter die Kulissen vertragen hätte. Doch was lange währt, wird endlich gut – and here we are ...


Ein absolutes Pflichtprogramm für Filmgeschichtsinteressierte, Fans von Abenteuer-Actionfilmen im Allgemeinen und Swashbucklern im Besonderen. Megastar Errol Flynn leistet hier ebenso hervorragende Arbeit wie seine Schauspielkollegen und Regisseur Michael Curtiz. Davon abgesehen ist die Geschichte hinter dem Film nicht nur so spannend wie jene des Streifens selbst, sondern auch noch hochinteressant und lehrreich. Aber lest selbst ...


In diesem Artikel erfahrt ihr nicht nur, wie ich darauf kam, eine Website über Ritterfilme und Swashbuckler ins Leben zu rufen, sondern auch, warum die Seite genau so aussieht, wie ihr sie hier seht. Tatsächlich sind die Gründe dafür vielfältiger, als man auf den ersten Blick denken mag, doch lest selbst...


Mittelalterlicher Abenteuerfilm mit Burt Lancaster und Nick Cravat in den Hauptrollen, der seine Anleihen an die Robin-Hood-Sage nicht verleugnen kann, ohne erzählerisch deren Tiefe zu erreichen. Dank Lancasters und Cravats artistischem Können gerät der Klassiker aber dennoch zu einem ansehnlichen Spektakel, an dem junge wie alte Fans ihre wahre Freude haben dürften – vor allem, wenn man auf waghalsige Stunts steht.


Eragon hatte es als Film von Anfang an schwer und wird bis heute mit den ganz großen Werken des Fantasy-Kinos verglichen. Zu bedenken ist dabei, dass sich schon der Roman nicht an ein erwachsenes Publikum richtete, sondern an eines in der Altersklasse des Autors. Gleiches gilt durchaus auch für den Film. Doch ist er deshalb unterbewertet? Auf diese Frage versuche ich in meinem Artikel eine Antwort zu finden.


Terry Jones dürfte den meisten Fans als Mitgründer der legendären britischen Comedy-Truppe Monty Python bekannt sein. Mit dieser Serie erfüllte sich der Mittelalterenthusiast den Traum von einer eigenen Kinderserie, die gleichzeitig eines seiner Lieblingsthemen beackert: den Artus-Mythos. Wie sich das Ganze auf Deutsch ausnimmt und ob man die Serie unbedingt kennen muss, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel.


Ein unterhaltsamer High-Fantasy-Film aus dem Hause George Lucas mit typischen, vom Star Wars-Erfinder gerne verwendeten Versatzstücken und Figurenkonstellationen, die aber dennoch über genügend Eigenständigkeit verfügen, um die Helden und die Geschichte zu lieben. Hohe Schauwerte und Produktionsstandards tun ihr Übriges, um aus Willow ein Werk zu machen, das fraglos in jede gute Filmsammlung gehört.


Selten im deutschen Fernsehen gezeigte Adaption des berühmten, im Spätmittelalter angesiedelten Abenteuerromans von Sir Walter Scott. Für heutige Zuschauende vielleicht nicht mehr ganz taufrisch und teilweise etwas langatmig erzählt, versprüht die 13-teilige Serie dennoch ihren ganz eigenen nostalgischen Charme. Besonders sehenswert: Philippe Avron als Quentins bester Freund Bertrand sowie Michel Vitold als Ludwig XI.


Der 13te Krieger (1999)

Ebenso actionreiches wie unterhaltsames Mittelalterabenteuerspektakel mit einem gut aufgelegten Antonio Banderas in der Hauptrolle und zahlreichen nordeuropäischen Schauspielern, die als Wikinger eine gute Figur machen. Die Geschichte ist zwar weit hergeholt, bietet dafür aber ein typisches Die sieben Samurai-Setting mitsamt spannend inszenierten Schlachten und Omar Sharif als wohldosiertem Topping.


Farbenfrohe und herrlich naive Adaption des altbekannten Robin-Hood-Themas von Walt Disney, der mit diesem Werk erst seinen zweiten Live-Action-Film vorlegte. Im Sherwood Forest mit britischen Schauspielern unter der Regie von Ken Annakin gedreht, hat der Streifen bis heute nichts von seinem Charme verloren, schon allein aufgrund der sympathischen Darstellung von Little John und Friar Tuck.


Zeitlich zwar einige Jahrhunderte nach dem Mittelalter angesiedelt, passt Der rote Korsar aber dennoch gut auf diese Website. Eingebettet in einen farbenfrohen, humorvollen Kostümfilm, lassen sich die zahlreichen Swashbuckler-Elemente dieses Piraten- und Seeabenteuers nicht verleugnen. Besonders sehenswert sind dabei die zahlreichen atemberaubenden Stunts, die Burt Lancaster als gelernter Artist bekanntermaßen selbst ausführte. Das macht diesen Film zu einem absoluten Alltime-Klassiker, den man in der Sammlung haben sollte.


igenwillige, aber kindgerecht und hübsch gestaltete Zeichentrickinterpretation des bekannten Stoffes um den Geächteten aus dem Sherwood Forest. Hergestellt wurde sie von den Burbank Studios in Australien, die in den 80er-Jahren Dutzende historische Stoffe aufgriffen, um sie für ein jüngeres, internationales Fernsehpublikum aufzubereiten. Als federführende Animationskünstler fungierten zwei Genre-Veteranen, die unter anderem auch für Disney und Hanna-Barbera tätig waren.


US-amerikanischer Low-Budget-Kostümfilm aus der Tausendundeine-Nacht-Ära Hollywoods. Bunt, fantasievoll und actionreich in Technicolor gedreht, ist er auch heute noch ein Hingucker. Vor allem das damalige Hollywood-Traumpaar Tony Curtis und Laurie Piper sorgt dafür, dass der Film nach so vielen Jahren ein riesiges Vergnügen für ein junges wie junggebliebenes Publikum ist, auch wenn es sicherlich Werke dieses Swashbuckler-Subgenres gibt, die stärker im Gedächtnis geblieben sind.


Spaßige Robin-Hood-Parodie der Komiker-Legende Mel Brooks, der das Thema mit diesem Film bereits zum zweiten Mal aufgriff. Aus heutiger Sicht bisweilen zwar wenig politisch korrekt und empathisch, glänzt das Werk aber bis heute mit einer Reihe herrlich alberner Gags, denen man unbedingt „ein Ohr leihen“ sollte. Für Freunde des altmodischen Klamauks eine klare Empfehlung.


Typisch italienisch-französischer Kostümfilm mit Lex Barker in der Hauptrolle, in dem das Robin-Hood-Thema kurzerhand von England nach Italien verlegt wurde. Kein Meisterwerk von Regisseur Carlo Campogalliani, aber für Nostalgiker trotz einiger unfreiwillig komischer Szenen durchaus einen Blick wert. Besonders sehenswert: die hübsche Ausstattung sowie Massimo Serato (El Cid) als Barone Oddo di Serra.


Nett gemachtes TV-Abenteuer mit einer noch jungen Keira Knightley in der Titelrolle als Tochter von Robin Hood und Maid Marion, das in Rumänien gedreht wurde und im Rahmen der Disney-Filmreihe The Wonderful World of Disney erschien. Sicherlich keiner der Glanzpunkte in der langen Liste der Robin-Hood-Adaptionen, aber durchaus ansehnlich und vor allem für Teenager geeignet, die Spannung, weibliche Heldinnen und einen Hauch Romantik mögen.


Italienisch-französischer Abenteuerfilm mit Winnetou-Star Pierre Brice in der Hauptrolle, der die beiden ikonischen Kämpfer für Gerechtigkeit, Zorro und Robin Hood, adaptiert und daraus eine recht solide Nachmittagsunterhaltung im Spanien des 17. Jahrhunderts strickt. Nette Unterhaltung für Mantel-und-Degen-Fans, die zwar nicht aus der Masse italienischer Produktionen hervorsticht, aber recht solide inszeniert ist. Regie führte Kultregisseur Umberto Lenzi, der seinerzeit noch am Anfang seiner Karriere stand.


Robin Hood und die Piraten (1960)

talienische Robin-Hood-Verfilmung mit Lex Barker in der Hauptrolle und Walter Barnes als treuem Piraten-Captain, der sich dem Geächteten mit seiner Bande anschließt, um für Recht und Ordnung zu kämpfen. Keine der besten Robin-Hood-Verfilmungen und ebenso keiner der schönsten Lex-Barker-Filme, dafür aber ein Werk, das mit einem kruden Drehbuch und zahlreichen inhaltlichen Fehlern aufwartet, seine spaßige Seite jedoch durchaus nicht verleugnen kann. Zumindest, wenn man bereit ist, mehr als nur ein Auge zuzudrücken.


Robin Hood, König der Vagabunden (1938)

Die Mutter aller modernen Robin-Hood-Adaptionen von 1938 und bis heute eine der besten Verfilmungen des Helden von Sherwood. Mit Errol Flynn als Robin und der unvergesslichen Olivia de Havilland in den Hauptrollen. Das Budget von rund zwei Millionen Dollar galt seinerzeit als das höchste, das Warner Bros. bis dahin für einen Film locker gemacht hatte. Das Geld hat sich gelohnt, denn noch heute begeistert das Werk mit grandiosen Kostümen und tollen Farben.

The Adventures of Robin Hood

Farbenbrillantes Swashbuckler-Spektakel und einer der ersten in CinemaScope gedrehten Filme überhaupt. Die erste Adaption des weltbekannten Comics um Prinz Eisenherz von Thule mit Robert Wagner und Janet Leigh in den Hauptrollen, die fantastische Bilder, aber einen in der Dialogführung noch ungeübten Hauptdarsteller bietet. Nichtsdestotrotz ein Genuss für Klassik- und Ritterfans im Besonderen, die gerne in Erinnerungen schwelgen und ihre Kinder oder Enkelkinder in die wundervolle Welt des Ritterfilms einführen möchten.


Sechsteilige Miniserie, die die BBC einst für den Tea-Time-Slot produzierte. Nicht so quietschbunt und fröhlich wie andere Produktionen um den berühmten Outlaw des Sherwood Forest, aber mit einem Hauch Realismus, tollen Außendrehs und einer gut gewählten Schauspielregie ausgestattet, ist die Serie für Nostalgiker und Robin-Hood-Fans mehr als nur einen Blick wert.


Kaum eine Figur der spätmittelalterlichen Balladen wurde so oft interpretiert und in Buch-, Film- und Serienform adaptiert wie Robin Hood. Doch hat der Rächer der Enterbten, Beschützer der Geknechteten und treue Anhänger König Richards Löwenherz wirklich gelebt, oder ist er eine Traumgestalt, die nur in Sagen und Legenden lebendig wird? Diesen und einigen weiteren Fragen gehen wir in einem Videopodcast nach, den ich vor einiger Zeit mit meinem Kollegen Michael Kusserow von Fantasy Planet aufgenommen habe ...